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Solidarisch. Modern. Factory.

FactoryHP1

Ein “Think-Tank” wollen sie sein. Ein “Institut”. Für eine “Solidarische Moderne”. Haben sich im Januar dieses Jahres gegründet, ein wenig Trara gemacht, Halali geblasen und dann Schweigen. Mehr oder weniger. Doch jetzt will sich die Allianz aus “Linken”, “Grünen”, Ypsilantis und irgendwie vielleicht auch Unabhängigen mit einer “Summer-Factory” in Sachen “Bildung” in die lahmende Debatte einmischen. Mit einer “Fabrik” wohlgemerkt,  keinem Laboratorium (“lab”), wie es beim Blochinstitut in Ludwigshafen oder bei der Berliner taz (s. Foto) so gern veranstaltet wird. Etwas für gestandene Werktätige also. Und das im ganz späten Sommer, Ende September, in Frankfurt am Main, an Goethes Universität.

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Life in a day!!

LifeInADayHP1

Überall auf der Welt wurde gedreht. Amateure und Profis jeder Couleur wollten ihr Leben bebildern. An einem einzigen Tag - "Life in a day!": 24. Juli 2010.  Rund um die Uhr. Dann sichten, schneiden, vertonen, ausspielen, hochladen...und zwar flott. Einsendeschluß war schon. Kevin Mcdonald (britischer Regisseur und Produzent) verfügt nunmehr über "30.000 bis 40.000 Clips" aus Bielefeld, Ulan Bator, Kapstadt oder sonstwoher. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ridley Scott hatte er sich vor Monaten auf den höchsten Gipfel des Youtube-Ödlands gestellt und alle Videoten an die Kamera gerufen: "Zeigt uns, wie Ihr lebt, was Ihr liebt und wovor Ihr Angst habt!!" Zeigt es uns. Und zwar aus jeder Ecke dieser verdammten, wunderschönen Welt. Ein Experiment. Sie nennen es "historisch". Auf alle Fälle ist es bunt genug.
Aus den "Best of" wird ein Feature montiert, das auf dem "Sundance Film Festival" (Januar 2011) in Utah zu sehen wird. Die restlichen Clips warten in einer ewig langen pipeleine und werden als fortlaufende updates auf der Life-in-a day-website platziert. Ein Festival der besonderen Art also. Jedwede Neugier dürfte sich lohnen. Stay in touch!


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Global Call To Action!

DeineStimmeHP1

"Noch immer stirbt alle drei Sekunden ein Kind an den Folgen extremer Armut. Die Kinder sterben wegen unserer Untätigkeit. Sie sterben, weil die Politik ihre Versprechen nicht einlöst. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gerechten Welt ohne Armut ist der Weltarmutsgipfel der Vereinten Nationen vom 20. bis 22.September 2010 in New York. Verhindern wir weitere Opfer. Die Zeit bis September läuft…"

Flashmobs, Tatort-Kommissare, Deine Stimme, meine Stimme...alle gegen Armut. Also dafür, daß die Versprechen der UN-Milleniumserklärung vielleicht doch noch gehalten werden: Armut und Hunger wollen die 189 Mitgliedsländer nach dieser Erklärung bis zum Jahre 2015 auf der ganzen Welt beseitigen, weltweit für Grundschulbildung sorgen und die Kindersterblichkeit (s. Foto) senken. Wollen sie. Sagen sie. Damit sie wirklich wollen, braucht es, wie immer, Druck: "Deine Stimme gegen Armut!"

"Deine Stimme" braucht es überall. Weltweit. Im Rahmen des "Global Call to Action against Poverty!" Allein in Deutschland sorgen sich mehr als 100 NGO's um "Deine Stimme", sogar der heisere Mann mit dem schütteren Haar aus "4630 Bochum"! Alles auf dem Weg also! Dranbleiben!

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GoodNewz 10.0

VerschwrungHP1

Es stimmt schon. In meiner alten Gaskesselheimat gab es nicht viel zu lachen, ...damals. Die Nazi-Lehrer am Gymnasium waren schwer gewalttätig, mein Fahrrad hatte ständig einen Platten,  überall Trümmergrundstücke, uniformierte Tommies, BFBS, Ernte 23 und jeden Tag Herforder Pils. Das änderte sich erst, als auf der Bielefelder Johannislust die ersten Kiffer einzogen und ostwestfälische Hippies nackt im Leineweberbrunnen badeten.

Damals kaufte ich mein erstes Black-Panther-T-Shirt, schrieb Gedichte über den Vietnamkrieg und war irgendein Teil der Bielefelder Opposition - doch, die gab es! Ein wilder Haufen, in dem keiner vom anderen wusste. Wir trugen grüne Parkas, drehten Schwarzen Krausen, verlachten Oetker, demonstierten gegen die NPD, druckten linke Postillen und zogen irgendwann nach Berlin. Weil der Mariannenplatz so blau war. Auf die Idee, daß wir die ganze Zeit wohlfeile Zombies in einem Potemkinschen Dorf gewesen sein könnten, kamen wir damals noch nicht. Doch das ist seit ein paar Jahren anders: Wir haben verstanden!

Kein Bielefeld nirgends. Alles Hirngespinste, überall böse Mächte und Bielefeld nichts als der Name einer unterirdischen Bodelschwinghschen Anstalt (siehe Foto), in der eine Menge heimatloser Ostwestfalen auf Drogen gesetzt werden, um der ganzen Welt (qua Pendragon-Verlag) Geschichten über ihre tatsächliche Nichtexistenz zu erzählen und als Studenten getarnt einen Film zu produzieren, der demnächst in die Kinos der real existierenden Republik kommt: "Die Bielefeld-Verschwörung". Schon über den Trailer durfte neulich im Hirn-OP mächtig gelacht werden. Was nun wirklich eine gute Nachricht ist. Die Werbung für den Film hat übrigens, seltsam genug, irgendein ominöses "Bielefeld-Marketing" übernommen - in Wahrheit wohl eher die Anstaltsleitung. Egal, demnächst mehr. In diesem (Verschwörungs-)Theater.

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GoodNewz 9.0


SchulzHP2

“Manche Regisseure sagen: Ich bin lieber beim Zahnarzt als beim Fotografen”….Noch stimmt das Licht nicht, außerdem ist die Stirn noch zu kraus, mehr Schatten bitte und kannst Du mal eben den Vorhang…..jedes seiner Porträts hat einen Anfang, braucht seine Weile, auch engagierte Kommunikation und Konzentration,…ehe sich jener nackte Moment der Wahrheit einstellt, in dem alles stimmt, auf den Punkt kommt, unspektakulär, aber mit absoluter Notwendigkeit – Christian Schulz eben. Bis Anfang April 2010 stellt er in der Galerie der Schwartzschen Villa (Berlin) “Gesichter des Kinos” aus:  Juliette Binoche, Marcel Carné, Willem Dafoe,Johnny Depp, Stephen Frears, Samuel Fuller, Dennis Hopper,Elia Kazan, Susanne Lothar, Charlotte Rampling, Billy Wilder…Gesichter, die schwarzweiß sprechen, Erinnerungen produzieren….

…bei mir auch Erinnerungen an Christians Anfänge. Als wir noch zusammen für die taz unterwegs waren, beide jung, er noch jünger und verspielt, mit Ralph Rieth und Peter Hebler Teil jener Fotografen-Clique, die für die linke und irgendwie auch radikale Tageszeitung unterwegs war. Eben auch auf der Berlinale. Und immer bei den Protagonisten, in jenen Hotels, über die er später schrieb: “Wie soll man dort unverwechselbare Bilder machen? Manche Räume haben hässliche Tapeten, an den Wänden hängen furchtbare Bilder, es stehen immer Kaffeetassen und Mineralwasserflaschen herum. Als Fotograf braucht man eine freie Fläche, damit der Blick nicht zu sehr abgelenkt wird. Schwierig ist die Arbeit im Kempinski, dort ist das Licht schlecht, die Zimmer sind klein.” Macht aber nichts. Schauen Sie selbst. Fotos à la mode Schulz bleiben trotzdem unverwechselbar.

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GoodNewz 8.0


HlderlinturmHP1

Das Rettende wächst. Still. Ganz still. Nur wenig Schatten.
Und dann wieder Licht.

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GoodNewz 7.0

 

ManfredHP1

Gut, daß es ihn gibt. Denn manchmal springt mich all das Funktionale an, macht mich quadratisch, praktisch, verrät mich an all das Nützliche, all das Glatte, an die Dinge, die mich kalt umgeben und nicht zu mir sprechen. Ihr Schweigen quält mich. Die Dinge der Postmoderne haben keine Geschichte und ich spüre diese alte Sehnsucht, merke, mir ging die Schönheit all der alten Gegenstände verloren, die eine eigene Sprache haben, sich mit Bildern und Geschichten verbinden, Erinnerungen wie Poesie speichern und Staunen machen - mir erzählen, wer ich war, woher wir kommen und daß ich bleiben kann, wenn ich nur einen weiteren Anfang finde. Er ist so ein Anfang.
Der weißbärtige Herr des Schellacks, der Furniere, der Polituren, einer, der mit dem kochenden Leim tanzt, ...der Fürst der Sekretäre, Tabernakel und Barockschränke...der große Heiler all der Verwundeten, die dreibeinig, mit Rissen und fast schon verloren zu ihm gebracht werden. Er begreift sie, lauscht ihren Geschichten und gibt ihnen Zeit und Raum. Hat schließlich eine Werkstatt. Mitten in Berlin-Kreuzberg. Eine alte Kutscherremise. Und betreibt dort seit Jahrzehnten das Handwerk der Restaurierung: Manfred Sturm-Larondelle.

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GoodNewz 90.0

Hildegard90HP1

Wie gut, daß es sie gibt. Immer und noch. Seit neunzig Jahren. Und ist doch viel jünger.  Egal, man wird sie feiern, empfangen, ehren. Doch wir saßen einst beim Tee und waren neugierig aufeinander. Sie sagte Sätze wie: "Dieses Nachdenken, dieses Sich-Konfrontieren mit dem Eigenen, das ist ein anstrengender Prozeß!" Da hatte sie mich bereits fotografiert. Hildegard Ruoff trägt immer ihre kleine Kamera bei sich. Fotografiert den Zufall, auch die Notwendigkeit. Berührt das Unberührbare. Hat "Asphaltcollagen" verdichtet, Wege gewiesen. Zum Beispiel.

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GoodNewz.6.0

 

tazGeno9000

Im Jahre 1991, gerade mal zwölf Jahre alt, stand die Tageszeitung "taz" im Feuer ihres bis dahin größten Konflikts: Entweder VERKAUF!, so die Redaktionsmehrheit, an einen potenten großen Verlag....oder die Gründung einer GENOSSENSCHAFT!, so der Wunsch der Mehrheit aus Technik und Verwaltung, die damit die Autonomie des taz-Verlags bewahren und auf Beteiligung und Engagement der LeserInnen setzen wollte. Die Vertreter der Genossenschaftsidee setzten sich durch. Zum Glück, denn die Genossenschaft wuchs langsam, aber sicher, dann immer kräftiger auf nunmehr 8.992 GenossInnen (Stand 1.12.2009) mit mehr als 8,5 Mio Eigenkapital an - tazGenossIn No. "9000" wird also in Kürze beitreten.

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Good Newz 5.0

 

JungeAutorenHP1

Alle kennen mittlerweile Herta Müller. Gern auch Nick Hornby. Oder Inge Jens. Aber es gibt noch andere. Sie tragen Namen wie Annina Brell, Cyrill Callenius, Moira Frank, Marius Krusch, Tong Mao, Kai Mertig oder Jule Sonnentag. Sind zwischen 11 und 22 Jahren alt. Und auch sie schreiben - Lyrik, Prosa mit ganz und gar eigenen Titeln: "Unter Hunden", "Windmann geht die Stürme küssen" , "Die Schöpfungsgeschichte der Magier" und "Mousch wacht auf und riecht Rauch". Sie  gehören zu den Auserwählten und werden demnächst mehr oder weniger aufgeregt nach Berlin kommen. Zum  inzwischen "24. Treffen Junger Autoren".

Insgesamt sind es zwanzig (zumeist weibliche) Nachwuchstalente, die die die Juroren aus dem Kreis der TeilnehmerInnen am Bundeswettbewerb "Treffen Junger Autoren" nominiert haben. Sie werden vom 12. bis 16. November an literarischen Workshops teilnehmen, fachsimpeln, muntere Gespräche führen, von ihren Anfängen erzählen, Neugier wecken und am Freitag, dem Dreizehnten, die frisch gekürten Bundespreisträger bejubeln. Und danach weiterschreiben. Hoffe ich.


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Good Newz 4.0

DylanHP1

Der Literaturnobelpreis 2009 geht an:  ...Bob Dylan! Das wär’s gewesen. Tatsächlich: Kundige aus dem Vorschlagswesen der Schwedischen Akademie haben den Meister bereits seit einigen Jahren auf der Agenda und sich in diesem Jahr nicht gescheut, dies öffentlich kundzutun: Dylans Texte seien voll „Schönheit, Unruhe und Kraft“,..... seltsam, daß man das in Schweden erst jetzt bemerkt –  Zeilen aus „All along the watchtower“ oder dem „Subterrenean Homesick Blues“ sind genau das: „Die Erneuerung  der Poesie“ durch Dylans Opus Magnum. Doch ob die fünf Damen und Herren des Nobelkomitees dies irgendwann genauso sehen, bleibt zweifelhaft.

Denn gilt für Dylan tatsächlich das, was Alfred Nobel, Dynamiterfinder und schwedischer Stifter des gleichnamigen Preises, als Prämisse formuliert hat? Danach soll der Literaturnobelpreis demjenigen zustehen, der „das Beste in idealistischer Richtung geschaffen“ und „im vergangenen Jahr den größten Nutzen für die Menschheit gebracht“ hat. Da wird es schwierig, denn Dylans Wirken datiert nicht vom letzten Jahr, sondern aus den 60ern ff. Doch die Damen und Herren des Komitees kommen ja meistens etwas spät. Allerdings werden sie mehrheitlich kaum von Nasaltenören wie Dylan begeistert sein, erst recht nicht, wenn sie eigentlich Zimmerman heißen, in "gods own country" leben und Fragen stellen wie: "Are birds free from the chains of the skyway?"

Ohnehin geben sich die schwedischen JurorInnen nicht global, auch nicht ausschweifend und nur ab und zu politisch:  wenn sie Nadine Gordimer, Orhan Pamuk oder Besondere wie Dario Fo, Elfriede Jelinek und Jean-Marie Gustave Le Clézio auszeichnen. Dann aber schreien  die Kritiker der germanischen Feuilletons auf, kreischen lauthals: „Voll daneben!“ und fordern auch schon mal die „Auflösung“ des Nobel-Komitees.

Gemach! Der Literaturnobelpreis kennt kein repräsentatives Urteil in Sachen Literatur.  Wie sollte er? Ein paar ältere Damen und Herren lesen und entscheiden,  wie es ihnen gefällt. Dann lassen sie die Preisträger im Frack antanzen, geben ihnen jede Menge Geld und freuen sich über die weltweite Resonanz. Mal provozieren sie mit ihrem Urteil, mal sind sie politisch, mal ängstlich und manchmal tatsächlich auch: daneben - wie die Juroren deutscher Literaturpreise auch.  Na und? All die Ungereimtheiten seien den Schweden verziehen, wenn "all the wise men and the fools" demnächst dann doch das einzig Richtige tun: Dylan zum Preisträger machen! Das wäre eine echte Good Newz! Ob Zimmerman in Stockholm dann tasächlich im Frack auftritt, ist eine ganz andere Frage.

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Good Newz 3.0

 

DLFHP1

Am Mittwoch war's. Beim abendlichen Kochen. Das Radio eingeschaltet, wie immer. Die Sauce schwitzte, das Fleisch garte, da drang Klartext an mein Ohr, den ich der alten Tante Deutschlandfunk nicht mehr zugetraut hätte: Von PolitikerInnen als einer abgekapselten Schicht von Funktionären war die Rede, von schwerwiegenden Demokratiedefiziten in Deutschland und fehlender Partizipation der BürgerInnen. Irgendwer meinte schließlich, ob des undemokratischen Parteien- und Funktionärsklüngels könnte man - aus der Perspektive eines Fremden -  durchaus meinen, man sei in der DDR gelandet. Wie wahr! Und wie überraschend, dies nicht von BürgerrechtlerInnen und NetzaktivistInnen zu hören, sondern auf der Frequenz des so schwerwiegenden Kölner Senders! Uwe Kammann, Miriam Meckel, Gabor Steingart und Michael Spreng waren "Zur Diskussion" gekommen. Und sie waren gut. Verdammt gut. Den zunehmend "vermoderten politischen Diskurs" (Meckel) hatten sie sich auf's Korn genommen und ihn herrlich demontiert. Nicht ohne dabei konstruktiv zu sein: Michael Spreng schlug vor, die Zahl der im Bundestag zu vergebenden Mandate nach der Höhe der Wahlbeteiligung zu begrenzen. Vielleicht würde ob der leeren Stühle ja irgendwer anfangen zu merken, daß so nicht weiter ...und überhaupt: Nachhören!   ...podcast


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Good Newz 2.0

WahlVersprechenHP1

Du kennst das. Sie versprechen dir alles, wenn Du sie wählst. Du kannst von ihnen hören, was Du willst. Egal, sie brauchen Dich. Bis zu jenem Abend. Dann sind all die Versprechen vergessen. Die ganz normale Demenz des politischen Alltags greift um sich und niemand weiß mehr wann, wo und warum... Damit ist es vorbei! Oder damit könnte es vorbei sein, denn es gibt "www.wahlversprechen.info" - Non dimenticare! Keine schlechte Idee.

"Wahlversprechen.info sammelt Aussagen von Politikern und Parteien vor Wahlen. Jeder kann zu dieser Sammlung, diesem gemeinsamen Langzeitgedächtnis beitragen." Die FDP will die frühe Auslese der SchülerInnen stoppen, die CDU keine Atomkraftwerke mehr bauen und die SPD die Entwicklungshilfe für Afrika bis 2010 verdoppeln. Es gibt eine Menge Wahlversprechen. Die Software-Demokraten von "tactical-tools" haben eine Seite entwickelt, auf der all die Versprechen gesammelt und dokumentiert werden. Von der Community. Gegen das Vergessen. ....more info

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